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Über Uns

 

Alles fing eigentlich in dem Moment an, als ich mit meiner Freundin Sandra im Juni 2003 zu einer Züchterin für Border-Collies nach Recklinghausen fuhr. Stürmisch begrüßten uns die Welpen und machten schnell den Garten der Züchterin unsicher. Als letztes kam ein kleines verschlafenes Wollknäuel unter dem Hasenstall hervor gekrochen, wo die Welpen ihre Höhle im Garten eingerichtet hatten. Verschlafen tapste der kleine Kerl auf uns zu, legte sich zu unseren Füßen und spielte dort frech mit meinen Schnürsenkeln wärend uns die Züchterin eingehend über die Rasse informierte. Nach etwa einer Stunde machten wir uns dann auf den Weg zu einer weiteren Züchterin in Waltrop, um uns auch ihre Welpen anzusehen. Wir hatten ja gelesen das man sich vor dem Hundekauf mehrere Züchter ansehen sollte. Nach einigen Kilometern wurde uns aber schon klar, das dieser Wonneproppen namens Cosmo bereits unser Herz erobert hatte. Wir hielten also an der nächsten Tankstelle, riefen die Züchterin an, und sagten ihr, der Termin bei der anderen Frau habe sich erledigt, wir nehmen Cosmo.

 

Lange haben wir Tolkiens Bücher nach einem passenden Namen durchsucht so dass schließlich aus Cosmo der ja nur Cosmo hieß, weil er aus dem C-Wurf der Hündin stammte, Thorin wurde. Nach Thorin Eichenschild, dem Zwergenkönig aus Tolkiens kleinem Hobbit.
Umso ärgerlicher dass jeder Passant auf der Strasse meint unser Hund hieße Toby. Naja, kann man wohl nichts dran machen.
Auf jeden Fall besuchten wir mit Thorin dann das Welpenspiel in Reken. Zwei junge Mädchen brachten uns dort die ersten Kniffe und Tricks bei und Thorin wurde langsam zu einem erwachsenen Hund.
Nach dem Welpenspiel hatten wir eine kurze Unterbrechung zu beklagen, da ich mit meiner Freundin zusammen nach Marl zog, und ich zuerst nicht wusste, welche Hundeschule wir jetzt weiter besuchen sollten. Ein kurzes Gespräch mit der Züchterin förderte jedoch zu Tage, dass sie auch einen Junghundeerziehungskurs anbiete, an dem unter Anderem auch ein Bruder von Thorin teilnehme. Da die junge Frau sich ja exzellent mit Border Collies auskennt, war unsere Entscheidung klar. Caroline brachte uns eine Menge bei, insbesondere über die Eigenarten der Hunderasse. Irgendwann war aber auch dieser Kurs zu Ende.

 

Wir haben uns seither viel Wissen um Hunde weiter angelesen und immer wieder dazugelernt. Ich besuche Seminare und bilde mich auf viele Arten z.B. durch Beobachtung und der Arbeit am Hund weiter fort. Während dieser Lernphase fiel meiner Freundin und mir auf, dass viele Inhalte moderner Hundeerziehung an die Inhalte menschlicher Pädagogik erinnern. Ich musste mir in einigen Pädagogikvorlesungen das Schmunzeln verkneifen, wenn mir der Gedanke kam: "Ja, das hab ich auch schon in einem Hundebuch gelesen". Ich nenne in diesem Bezug vorerst nur die klassische Konditionierung nach Pawlow oder die positive Konditionierung nach Skinner. Es gibt aber noch viele weitere Beispiele deren Ausführung hier zu weit führen würde.

Zwischendurch haben wir noch einige schlechte Erfahrungen mit anderen Hundeschulen gemacht. Es herrschte auf diesen Plätzen Militärston und es wurden Methoden der 70er Jahre angewandt um die Hunde gehörig zu machen. Man empfahl uns Leinen die den Hund würgen und bei denen sich der Schmerz schön gleichmäßig verteile. Man zog den Hunden die Vorderpfoten weg damit sie Platz machten.

Im Januar 2005 machte ich mir dann Gedanken darüber die Hundeschule zu eröffnen, schließlich würde ich es auch ohne 20jährige Erfahrung besser machen als so manch anerkannter "Hundetrainer". Zum einen kann ich auf didaktische und methodische Ansätze meines Lehramtsstudiums zurückgreifen, zum anderen kenne ich einfach noch die Fehler die man macht, weil ich sie selber alle gemacht habe.

In meiner Jugend hatten wir auch lange Zeit einen Hund. Teddy, ein Spitzmischling. Er hat mich seit dem Säuglingsalter begleitet und musste leider als ich 16 war eingeschläfert werden. Er ist 18 Jahre alt geworden und war mir stets ein treuer Freund.

Nun kam der Tag an dem ich in der Hundehütte in Datteln neues Futter für Thorin besorgen wollte. Und siehe da, die Züchterin zu der wir eigentlich noch wollten als wir Thorin bekamen, hatte wieder Welpen. Da wir schon länger überlegt hatten uns noch einen Hund anzuschaffen, machten wir uns zu ihr auf um uns die Welpen an zu sehen. Wie sollte es auch anders sein, Beverly stahl uns direkt das Herz, eine supersüße Tricolorborderhündin.

Wir tauften sie auf den Namen Finja. Thorin war anfangs etwas irritiert, mittlerweile hat er sich aber an das Knäuel gewöhnt und lässt sich auch von ihr durchkuscheln.

Im Sommer des Jahres 2008 ging ein erneuter großer Ruck durch die Hundeschule. Nach einigem hin- und herüberlegen entschieden Sandra und ich uns dafür die Hundeschule fortan zusammen zu betreiben.

Mit dieser Entscheidung ging ein großer Traum für uns war. Und wir möchten an dieser Stelle allen Leuten danken die an und und unsere Vision glauben.